Mindestblechdicken für Verkehrszeichen – Anforderungen & Bauarten

Die Mindestblechdicke eines Verkehrszeichens ist ein entscheidender Faktor für dessen Stabilität, Haltbarkeit und Sicherheit. Je nach Zeichenform, Größe, Fläche und Belastung schreibt die einschlägige Normung klare Mindestanforderungen für die Blechstärke vor. Dabei wird zwischen flachen, randverformten und profilverstärkten Verkehrszeichen unterschieden – jede Ausführung bietet spezifische Vorteile im Hinblick auf Verwindungssteifigkeit, Widerstand gegen Windlasten und Lebensdauer.


Unsere Übersicht erklärt verständlich, welche Blechdicken für welche Verkehrszeichen verpflichtend sind, warum größere Schilder stärkere Materialien benötigen und wie unterschiedliche Bauformen die Stabilität beeinflussen. Ideal für Fachplaner, Kommunen, Straßenbaulastträger und Hersteller, die auf normgerechte und langlebige Verkehrszeichen setzen.

 

Mindestblechdicken für Verkehrszeichen mit festgelegten Abmessungen

Formen der VZ Größe der VZ in mm Größe der VZ in m² flache VZ Dicke in mm randverformte VZ Dicke in mm profilverstärkte VZ Dicke in mm
mittlere Beleuchtungsstärke auf Mittelachse E-F Ronden bis 750 Ø 2,0 1,75
Achtecke bis 1050 Höhe 3,0 2,0 2,0
Dreiecke bis 900 SL
über 900 bis 1260 SL
2,0
3,0
1,75
2,0
2,0
2,0
Rechtecke bis 1050 SL
über 1050 bis 2000 SL
über 2000 SL
A bis 0,55
A über 0,55 bis 1,1
A über 1,1
2,0
2,0
3,0
1,75
2,0
3,0
2,0
2,0
3,0
Quadrate bis 840 SL A bis 0,55
A über 0,55 bis 1,1
A über 1,1
2,0
2,0
3,0
1,75
2,0
3,0
2,0
2,0
3,0

Ø = Durchmesser, SL = Seitenlänge, A = Fläche

     

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